Merck KGaA

Interviews

Interview mit Jakob Hoppe
(E-Mail: jakob.hoppe@merck.de)

In welchen Bereichen haben Sie als Trainee gearbeitet?

Im ersten Teil des Trainee-Programms war ich in unterschiedlichen Abteilungen des Bereichs Accounting&Controlling in der Konzernzentrale in Darmstadt tätig. Dazu zählten unter anderem das Beteiligungscontrolling, das Controlling für den Unternehmensbereich Chemie sowie das Merck Shared Service Center für Europa. Danach arbeitete ich für ein Jahr als "Trainee abroad" in der Tochtergesellschaft von Merck in Mexiko-Stadt. Als Projektcontroller mit direkter Berichtslinie zum lokalen Chief Financial Officer (CFO) leitete ich die Einführung eines erweiterten Rechnungswesensystems von Merck in Mexiko und führte Bewertungen von Investitions- und M&A-Projekten durch.

Was haben Sie aus Ihrem Trainee-Programm mitgenommen?

Viele wichtige Kontakte in der gesamten Merck-Welt, die es mir in meiner jetzigen Position ermöglichen, in kurzer Zeit Unterstützung und Meinungen bei schwierigen Fragestellungen zu bekommen. Außerdem habe ich während meiner Zeit in Mexiko die lokale Unternehmenskultur kennen gelernt und spreche jetzt fließend Spanisch.

Wie erfolgte für Sie die Übernahme nach Abschluss des Traineeprogramms?

In Gesprächen mit dem CFO der Merck-Gruppe und dem für das Trainee-Programm verantwortlichen Vorgesetzten haben wir frühzeitig meine Präferenzen und mögliche Tätigkeiten besprochen, so dass ich mich bereits vor meiner Rückkehr aus dem Ausland auf die neue Aufgabe vorbereiten konnte.

Würden Sie sich wieder für das Trainee-Programm entscheiden und wenn ja, warum?

Aus heutiger Sicht würde ich mich ganz bestimmt wieder für das Trainee-Programm bei Merck entscheiden. Es gab mir besonders im ersten Jahr durch die wechselnden Tätigkeiten die Möglichkeit, fachliche Sicherheit im Finanzbereich zu erlangen und ein breites Netzwerk an Kontakten im Unternehmen aufzubauen. Außerdem unterscheidet sich das Programm durch den ganzjährigen Auslandsaufenthalt sehr stark von den Angeboten der Konkurrenz. Ich bin davon überzeugt, dass man erst durch den relativ langen Aufenthalt die notwendige Zeit hat, um sich kulturell wie professionell zu integrieren und somit ein Teil des lokalen Teams zu werden.

Wo arbeiten Sie heute, und was gefällt Ihnen daran?

Ich arbeite heute im Corporate Controlling von Merck und bin seitens Finanzen für die Begleitung von M&A-Projekten zuständig. Dazu gehören die Teilprojektleitung der finanziellen Due Dilligence und die finanzielle Bewertung des Projekts mit anschließender Kaufpreisallokation. An meiner aktuellen Aufgabe gefällt mir besonders die strategische Komponenten bei Kauf- und Verkaufsentscheidungen von Unternehmen und Unternehmensteilen sowie das sehr internationale Umfeld und das Arbeiten in funktionsübergreifenden Teams.

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