Arroganz ist fehl am Platz
Die ersten 100 Tage im Job (2)
Obwohl das akademische Arroganzpotenzial bei Absolventen manchmal recht hoch ist, sollte Zurückhaltung geübt werden. Selbstdarstellung und überhebliches Auftreten zerstören das positive Image eines Neueinsteigers.
Vom individualistischen Uni-Leben heißt es, sich zu verabschieden, denn nun ist Teamarbeit gefragt. Empfehlenswert wäre, zunächst die Position des Beobachters einzunehmen, der viele Fragen stellt und damit Interesse am Gegenüber und der Tätigkeit zeigt, aber keinesfalls überheblich wirkt.
Zudem ist aufmerksames Zuhören entscheidend, da hierdurch wertvolle Informationen gesammelt werden können. Hilfreich ist, bei Meetings, Gesprächen mit Fachbezug, sowie beim Rundgang im Unternehmen, immer Stift und Zettel zur Hand zu haben, um sich die wichtigsten Informationen und Namen der Kollegen notieren zu können.
Um sich langfristig ein positives Image aufzubauen, ist es sinnvoll, zu guter Stimmung beizutragen, sich einzubringen und vertrauenswürdig zu sein. Hierbei ist Fingerspitzengefühl gefragt.
Weitere entsprechende Verhaltensregeln könnten sein, um Hilfe zu bitten und anderen anzubieten, eigene Fehler anzusprechen und zuzugeben, konstruktiv mit Kritik umzugehen und aktiv den Kontakt zu anderen Kollegen zu suchen. In diesem Zusammenhang ist entscheidend, sich ein persönliches Netzwerk aufzubauen, um mit Kollegen in Kontakt zu kommen, denn der Schlüssel zum Erfolg sind und bleiben Beziehungen im Unternehmen.
Die ersten 100 Tage im Job (1)
Die ersten 100 Tage im Job (3)